Journaling: Wie du mit Hilfe eines Notizbuches deine Produktivität im – worknotes

Journaling: Wie du mit Hilfe eines Notizbuches deine Produktivität im Alltag erhöhen kannst.

In den nächsten Zeilen berichte ich darüber, welche Vorteile sich dir, durch regelmäßiges Journaling, aufbieten. Zum einen, wie du deinen Geist frei von Problemen und Sorgen bekommst. Zum anderen, wie regelmäßiges Schreiben auf Papier deine Produktivität erhöht und wie diese Art des Schreibens sich durch wissenschaftliche Erkenntnisse und durch historisches Wissen bestätigt.

Nun zur Frage, die ich dir in diesem Artikel gerne beantworten möchte:

Wie schafft man es mithilfe von Notizbüchern einen besseren und strukturierten Alltag mit weniger Sorgen und Problemen zu erlangen?

 

Den Geist Frei bekommen und Stress reduzieren:

In der heutigen Zeit ist das Konsum-Verhalten deutlich höher als früher. Damit meine ich die ständigen Informationen, die man durch Social Media auf dem Smartphone aufnimmt (Sei es Instagram, Facebook oder TikTok). Aber auch Serien, Filme sowie Nachrichten, im Fernsehen oder auf Netflix und anderen unzähligen Anbietern.

Viele Menschen konsumieren den ganzen Tag ununterbrochen aber haben dadurch keine Zeit mehr, bzw. nehmen sich keine Zeit mehr dafür die aufgenommenen Informationen zu reflektieren und darüber eigenständig nachzudenken.

Jetzt kommt unser Thema Journaling ins Spiel. Kurz und knapp gesagt ist Journaling: die Sammlung deiner Erlebnisse und „äußeren“ Erfahrungen in deinem Notizbuch. Beim Journaling hält man vorwiegend seine Gedanken und Gefühle fest. Man könnte auch sagen, man schreibt über seine „inneren“ Erfahrungen.

Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass wenn man seine Erfahrungen und Erkenntnisse aufschreibt, diese durch das schriftliche verinnerlicht werden und anschließend entweder bewusst oder auch ohne aktiv darüber nachzudenken im Unterbewusstsein verarbeitet werden.

Wenn man sich nun, sagen wir 5-10 Minuten am Tag Zeit nimmt und seine Sorgen und Probleme, die einen stressen, in sein Notizbuch schreibt, werden diese automatisch im Unterbewusstsein verarbeitet. Journaling mindert Stress. Die Forschung besagt, dass Journaling eine hervorragende Art zur Stressbewältigung ist. Eine Studie aus dem Jahr 2018 zeigt, dass das emotionsorientierte Journaling psychischen Stress mindert und im Gegenzug sogar das Wohlbefinden erhöht.

Produktivität im Alltag steigern:

Wie im letzen Abschnitt ist Selbstreflexion ein großer Bestandteil des Journaling. Seine Erfahrungen aus dem Alttag aufzuschreiben hilft jedoch nicht nur bei Problem- und Stressbewältigung, sondern auch bei der eigenen Produktivität. Wenn man erstmal aufschreibt, was man am Tag macht und wofür man wie viel Zeit investiert, ist es wahrscheinlich das eine gewisse Tätigkeit und automatisierte Abläufe auffallen, die eventuell nicht so viel Zeit in Anspruch nehmen sollten, bzw. Können es auch Tätigkeiten sein die man, nachdem reflektieren komplett ablegen möchte.

So kann man sein Journal auch zusätzlich als eine art „Planer“ nutzen. Indem man eben schaut welche Aktivitäten einen wirklichen Wert für einen haben und welchen eingeschlichenen Aktivitäten man weniger Zeit und Aufmerksamkeit schenken kann. Ziel des ganzen ist es seine Produktivität zu steigern.

Gedanken niederschreiben und „Speichern“:

Seine Gedanken niederzuschreiben, hilft bei den beiden eben genannten Punkten. Es gibt aber noch einen weiteren Aspekt, den ich hier auch einmal kurz und knapp anreissen möchte. Das Journal ist ähnlich wie eine „externe Festplatte“. Denn von dem Zeitpunkt an, ab dem man Journaling regelmäßig  macht, vergisst man seine Ideen nicht mehr so schnell. Man schafft zusätzlich Platz oben in seinem Kopf, weil man bereits „gespeicherte“ Themen, Erfahrungen und Erkenntnisse loslassen kann. Man kann sich schnell wieder neuen Dinge widmen. Wenn man ein altes Thema wieder aufgreifen will, reicht ein Blick in sein Notizbuch und man hat alles wieder vor Augen und schnell wieder im Kopf.

Marcus Aurelius:

Zwischen 161 bis 180 war Marcus Aurelius römischer Kaiser. Außerdem gilt er als Philosoph und auch Marcus Aurelius hat damals schon das Prinzip des Journaling gepredigt. Er selbst sagte, dass seine Gedankengänge, Erinnerungen, Fragen sowie Probleme aufzuschreiben, keine „kleine Sache“ ist um Zeit Tod zu schlagen. Es ist eine Strategie, die brillanten, einflussreichen und weisen Menschen dabei geholfen hat, besser, indem zu werden, was sie tun. Journaling begleitet uns seit vielen Jahrhunderten. Jeder Mensch ist unterschiedlich, aber vielen Leuten hilft das Journaling sehr und das nicht nur in unserer aktuellen Zeit. Ich bin fest davon überzeugt, dass Selbstreflexion und auch „Selfawarness“ für jeden Menschen eine Bereicherung ist und das Journaling eine gute Hilfe bzw. ein guter Weg ist dies zu erreichen.

Zum Abschluss noch ein kurzes, aber, wie ich finde, sehr passendes Zitat von dem amerikanischen Philosophen und Pädagogen John Dewey:

"We do not learn from experience. We learn from reflecting experience"

 

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